Trägermaschine für künftigen Weltraumtourismus startet zu ihrem ersten Flug

12. Januar 2009

Ende Juli 2008 wurde der Träger „Eve“ der Weltöffentlichkeit präsentiert und flog am 21. Dezember erstmalig ins All. Das aus Kohleverbundfasern gefertigte Flugzeug trug zunächst den Namen „WhiteKnightTwo“, ehe Virgin-Galactic-Gründer Richard Branson es zu Ehren seiner Mutter in „Eve“ umbenannte, und gilt Herstellerangaben zufolge als das größte dieser Art weltweit. Es startete am Sonntagmorgen in der kalifornischen Mojave-Wüste und landete eine Stunde später ohne Zwischenfälle auf dem Mojave Air and Space Port(MHV). Später soll die Trägermaschine den Transport des „SpaceShipTwo“(SS2) übernehmen, in dem ab voraussichtlich ab 2010 Hobbyastronauten ins All fliegen können.
Das Trägerflugzeug ist mit einem Doppelrumpf und vier Turbofan-Triebwerken(Pratt&Whitney PW308A) ausgestattet, seine Spannweite beträgt knapp 43 Meter. Es wird in der SS2-Kapsel zunächst 8 Insassen auf eine Höhe von rund 16 000 Metern befördern. Dabei gegen 2 Piloten mit 6 Virgin-Galactic-Kunden auf die Reise. Im Weltall angekommen, klinkt sich das Raummodul dann aus, um mit Raketenantrieb weiter Richtung Universum zu beschleunigen. Die Fluggeräte werden von Mitarbeitern der Firma Scaled Composites, deren Vorsitz der Luft-und Raumfahrtingenieur Burt Rutan innehat, gebaut. Hier entstanden auch die Vorgängermodelle „SpaceShipOne“ und „WhiteKnight“, die Scaled Composites im Jahr 2004 den Ansari X-Prize und damit 10 Millionen US-Dollar einbrachten.

Für seine 200 000 US-Dollar teuren Raumflüge konnte Virgin Galactic eigenen Angaben zufolge bereits mehrere hundert verbindliche Buchungen entgegennehmen, und mehrere 10 000 Menschen sollen Interesse an dem mehrstündigen Flug bekundet haben. Der Spaceport America in Las Cruces New Mexico wird als Abflugort dienen, die US-Luftfahrtbehörde FAA(Federal Aviation Administration) hat ihm die Lizenz als ersten privaten Weltraumbahnhof ausgestellt. In Zukunft will Virgin Galactic seine Space-Touristen aber auch von anderen Orten aus ins All befördern. Im Gespräch ist u.a. die Stadt Kiruna in Nordschweden, wo das Esrange Space Center der Swedish Space Corporation(SSC) seinen Sitz hat. Das Center ist ein Raketenstartplatz mit Kontrollzentrum und soll zum „Spaceport Sweden“ ausgebaut werden.

Weltraumbier

10. Januar 2009

In Japan wurde jetzt erstmals Weltraum-Bier gebraut. Die Brauerei Sapporo Breweries ließ verlauten, dass die Gerste für dieses bisher einzigartige Experiment in einem russischen Forschungslabor auf der Internationalen Weltraumstation ISS gewachsen sei, aber dennoch nach den ursprünglichen Methoden des Bierbrauens verfahren wurde. Das Bier wurde nicht als Massenprodukt gebraut und es wir im Januar 2009 nur 30 Personen, welche per Losglück ausgesucht werden, möglich sein von den insgesamt 100 Litern ein paar wenige Tropfen kosten zu dürfen. Wie in vorangegangenen Test bewiesen, sei das Bier ohne jegliche Bedenken zu genießen und wird nun der Forschung zur Verfügung gestellt. Das sei aber nicht weiter schlimm, denn das Weltraum-Bier unterscheidet sich geschmacklich nicht von anderen Bieren.

Weltraumorganisation

8. Januar 2009

Das Ozonloch über dem Südpol hat sich der Europäischen Weltraumorganisation ESA zufolge wieder vergrößert. Gemessen wurde die jetzige Fläche von 27 Millionen km² von SCIAMACHY, einem sogenannten Absorptionsspektrometer, der auf dem 2002 gestarteten ENVISAT- Satelliten angebracht ist. Die Ozonschicht filtert normalierweise die krebsauslösende ultraviolette Strahlung aus dem Sonnenlicht. Ihre Dichte ist temperaturabhängig. Industriechemikalien wie z.B. polychlorierte Kohlenwasserstoffe bleiben noch Jahre nach ihrem Verbrauch in der Erdatmosphäre hängen und bewirken, dass sich Ozon in Sauerstoff aufspaltet. Damit wird die Ozonschicht immer dünner und strahlungsdurchlässiger. Der Mensch kann sich dann nur noch durch strahlenabweisende Kleidung und Sonnencreme mit enorm hohem Lichtschutzfaktor gegen Hautkrebs schützen- keine schöne Prognose, ganz gleich ob man Sonnenanbeter ist oder nicht!

Weltraum Forschung

5. Januar 2009

Die Europäische Weltraumagentur ESA und die spanische Organisation der Weltraumindustrie INTA wollen künftig mit polnischen Nanodetektoren arbeiten, die lebendige Mikroorganismen in getesteten Proben nachweisen. Wissenschaftler der Universitäten Adam Mickiewicz und K.Marcinkowski in Posen werden diese Geräte nach erfolgreicher Nutzung des Prototypen weiterentwickeln. Das polnische System zur Weltraum Forschung auf Basis eines Nanobiodetektors ist einfacher im Gebrauch, billiger in der Produktion und platzsparender als bisherige Einrichtungen zur Sterilisierung von Anlagen und deren Elementen. Diese alten Vorrichtungen wurden noch auf der Grundlage mikrobiologischer bzw. molekularbiologischer Techniken gefertigt und waren sehr komplex. Künftig soll daher verstärkt die polnische Technologie zum Einsatz kommen.

Weltraum Videos

4. Januar 2009

Zahlreiche Filme und Dokumentationen befassen sich mit fiktiven Geschichten oder dem tatsächlichen Geschehen im All. Während es bei Star Wars, Raumschiff Enterprise und Co. um die Abenteuer imaginärer Weltraumbesatzungen und Zivilisationen geht, zeigen uns Weltraum Videos im Internet, wie es außerhalb unserer Atmosphäre wirklich aussieht. Auf entsprechenden Webseiten kann man Filme über zu entdeckten Planeten, Satellitenaufnahmen der Erde oder ISS-Missionen abrufen und über Parodien der Space-TV-Serien lachen. Wer will, kann auch eigene Videos ins Netz stellen um seine Theorie zu außerirdischem Leben, dem Urknall oder menschlichem Leben auf anderen Himmelskörpern kundzutun. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

Weltraumwitze

3. Januar 2009

Merkwürdigerweise sind Weltraumwitze fast immer weiblich! Hier mal einige Beispiele( Humor ist ja bekanntlich immer Geschmacksache!):
Was macht eine Frau im Weltraum? Putzen! Wie erkennt man, dass eine Frau im All war? Der Große Wagen ist kaputt! Warum ist es gut, weibliche Astronauten an Bord zu haben? So kann wenigstens einer nach dem Weg fragen, wenn sich die Besatzung verirrt hat!
Altbekannte Klischees werden lediglich in den Weltraum verlegt. Wer die lustige Seite des Universums kennenlernen möchte, sollte lieber „Sinnlos im Weltraum“ oder die Kult-Comedy „Alf“ einschalten! Ersteres ist zwar völlig überzogen( wovon man sich bei Youtube überzeugen kann), aber der eine oder andere Zuschauer kann sich bestimmt damit identifizieren Fellpuschel Alf vom Planten Melmac ist dagegen ein Außerirdischer, wie man ihn sich wünscht- ein großes Kind, das für jede Menge Trubel sorgt, aber ein großes Herz hat. Nur Katzen sollten einen Bogen um ihn machen;-)

Weltraumbeobachtung

2. Januar 2009

Das Risikomanagement in den Alpen für Erdrutsche, Lawinen oder Überschwemmungen ist mithilfe von Satelliten verbessert worden. Zu diesem Zweck wurde das Forschungsprojekt ASSIST(Alpine Safety, Security and Informational Services and Technologies)eingeleitet, das Bestandteil der europäischen Initiative GMES zur globalen Sicherheits-und Umweltüberwachung ist. Zu den Projektpartnern gehörten u.a. Österreich und Deutschland. Bei ASSIST geht es vorrangig darum, Satellitendaten besser miteinander zu verknüpfen und bestehende Risiken besser abschätzen zu können.

Das Programm war zunächst auf die Alpen fokussiert, lässt sich aber auch anderen Gebirgsregionen anpassen. Dank der Weltraumbeobachtung werden Aufnahmen der Erde mit meteorologischen Daten kombiniert und Sicherheits-und Informationssysteme entworfen bzw. weiterentwickelt. Auch einige Krankenhäuser und Polizeistationen der Alpenregion sind mittlerweile in der Lage Rohdaten aus der Satellitenbeobachtung abzurufen und sich auf Risiken oder eventuelle Krisen einzustellen, damit sie mit anderen Zentren zusammenarbeiten können.

Weltraumlieder

30. Dezember 2008

Den Fans sphärischer Klänge und Heavy Metal Krachern sei die Richtung Space Metal ans Herz gelegt. Die Band DOL AMMAD, deren Frontmann der Grieche Thanasis Lightbridge ist, hat sich dieser Musik verschrieben und Elektrosounds mit E-Gitarren und klassischen Elementen vereint. Ein Orchester sowie ein 12köpfiger Chor sorgen für die getragene Atmosphäre des DOL AMMAD Debütalbums „Star Tales“. Herausgekommen sind Elektroniksymphonien und Weltraumlieder mit einem Hauch Metal, die den Hörer in völlig neue Klangwelten versetzen.

Weltraumlift

29. Dezember 2008

Eine Aufzugsanlage, die von der Erde in den Weltraum reicht, soll durch das Unternehmen LiftPortGroup realisiert werden. Im Oktober 2031 soll das gute Stück fertig sein. Als Material kommen nach neuesten Forschungen sogenannte Kohlenstoffnanoröhren in Frage. Seile aus diesem Rohstoff wären enorm zugfest, die Herstellung der Röhren ist allerdings sehr teuer und demzufolge limitiert. Dennoch wird seit 2004 fieberhaft an der Entwicklung dieser Seile gearbeitet. Ein Prototyp für den Weltraumlift könnte bereits 2019 fertig sein, die Nasa unterstützt das Projekt und hat kürzlich 500 000 Dollar Kapital zur Verfügung gestellt.
Ein einfaches Stahlseil wäre übrigens keine Alternative zu den Kohlenstoffnanoröhren, weil der Stahl in 4-5km Höhe unter seinem Gewicht reißt. Auch Hochleistungsstahl kommt „nur“ auf eine Zugfestigkeit von 30km Höhe. Der erste Weltraumlift soll auf dem Mond installiert werden. Auch dieses Projekt wird von der Nasa gefördert, wann es allerdings soweit sein wird steht noch nicht fest.

Weltraummission

28. Dezember 2008

Bei der Weltraummission „Shenzou 8“ werden deutsche und chinesische Forscher erstmalig biologische und medizinische Experimente durchführen. Für diesen Flug, der 2010/ 2011 startet, sind u.a. Experimente zum menschlichen Immunsystem geplant, dass bei längerem Aufenthalt des betreffenden Astronauten im All, anfängt zu schwächeln.

Ursache könnten die eigenen Zellen des Immunsystems sein, die in der für den Menschen unnatürlichen Umgebung den Dienst versagen. Leiten wird das Experiment zur Arbeit der menschlichen Abwehrkräfte im All der Magdeburger Professor und Weltraummediziner Oliver Ullrich, der sein Projekt auf den Erkenntnissen von am Boden durchgeführten Parabelflügen aufbaut. Er hofft, das die Infekte, mit denen Astronauten aufgrund der Schwerelosigkeit oft zu kämpfen haben, dann besser behandelt oder im Voraus verhindert werden können.

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